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Sonntag, 26. August 2012

Alles geht einmal zu Ende ...

Plötzlich und unerwartet endet meine Reise.

Gestern startete ich etwas früher als üblich in Wittenberg, um den Ankunftstermin nicht zu gefährden. Bei bedecktem Himmel und gelegentlich ein paar Regentropfen ging es zügig voran.

Schon kurz vor Brück begrüßte mich Korinna sehr nett mit einem extra Schild am Radweg. Nach einem kurzen Plausch gings weiter. Nur noch rund 45 km bis nach Potsdam.

Nach meinen Erfahrungen ist übrigens der Europaradweg R1 im Land Brandenburg absolut auf Spitzenniveau. Der Fahrstreifen ist überwiegend asphaltiert und gut gepflegt, die Wegweiser stehen fast überall an den richtigen Stellen - nur um Bad Belzig herum gibt es einige kleine Irritationen.

Da ich meine Ankunft am Potsdamer Hafen für 16.30 Uhr angekündigt hatte, war jetzt gute Zeiteinteilung gefragt. Deshalb habe ich mir um 15.30 Uhr erstmal eine zusätzliche Pause in Caputh gegönnt und mich bei einer heißen Schokolade aufgewärmt.

16.15 Uhr die Potsdamer Stadtgrenze. Schon ein bisschen komisch, nach fast drei Wochen mit dem Fahrrad wieder in die vertraute Umgebung zu kommen.



Pünktlich um 16.30 Uhr erreiche ich das El Puerto. Mmh - niemand zu sehen.
Doch da unterm Zelt sitzen sie schon. Nanett, Kathrin, Gote und Maikel.
Großes Hallo, Wiedersehensfreude - es ist geschafft!



Danke für euren lieben Empfang und auch für das "Radler" mit der schönen Banderole.
Nachdem wir noch ein bisschen geklönt und getrunken haben, geht es auf die wirklich letzte Etappe.



Die Reise war sehr schön, aber es ist auch ein sehr schönes Gefühl, wieder nach Hause zu kommen ...

Kurze Zeit nach mir traf unser Sohn via Slowenien aus Paris ein.
Es führen eben viele Wege nach Potsdam.

Morgen gibts den unwiderruflich letzten Bericht zu dieser Reise. Darin möchte ich meine Erwartungen und die Reiseplanung der Realität gegenüber stellen.


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