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Montag, 13. August 2012

Bald zurück in Deutschland

Leider hängt der Artikel von Gestern noch irgendwo fest, ich hatte mir viel Mühe gegeben. Vielleicht kann ich ihn noch wiederbeleben.
Wahrscheinlich war das heute die Königsetappe. Bei bedecktem Himmel ging es gleich sehr bergig los. Mein Ziel sollte Burg Reuland (ca. 90km entfernt) sein, ein belgischer Ort, aber mit deutscher Kultur und Sprache. Bis zur deutschen Grenze ist es dann nicht mehr weit.
Die Berge hörten garnicht auf, zum Glück kann ich mit meinem Smartphone das Höhenprofil nicht genau sehen und muss mich überraschen lassen.
Die Ardennen sollen ja in die Eifel übergehen, ich hoffe, dass ich nicht erst die Ardennen runter und dann die Eifel wieder hoch muss.
Zwischendurch war ich heute auch noch in Luxemburg. Zunächst habe ich das gar nicht bemerkt, nur die Autokennzeichen sahen anders aus. Das war am nördlichsten Zipfel von Luxemburg, in Huldange.
Heute war der erste Regentag, und mir wurden die Grenzen der modernen Technik deutlich. Zwar habe ich das Smartphone sofort mit der mitgeführt Fahland-Tüte abgedeckt, aber bei Feuchtigkeit machen Touchscreen und GPS was sie wollen.
Auch die Straßenkarte reagiert ja empfindlich auf Regen, weshalb ich nur noch den Folie liegenden groben Plan benutzen konnte. Habe mich natürlich bald verfahren und musste mir einen älteren - naja - sagen wir gleichaltrigen Herrn aus dem Vorgarten heranwinken.
Der half mir wieder auf die Sprünge.
Die Beschilderung ist sowohl in Frankreich als auch in Belgien gewöhnungsbedürftig.
Gibt es in einem kleinen Nest zwei Kreuzungen von Fernstraßen, muss man an der richtigen stehen, um zu sehen, wo es weiter geht. Es gibt häufig keinen Hinweis auf die andere Kreuzung.
Heute habe ich eine Merkwürdigkeit entdeckt, die ich mir nicht ganz erklären kann. Eine Art überdimensionaler Basketballkorb am Straßenrand, gefüllt mit Getränkedosen und -flaschen. Da sehr viel Müll am Straßenrand rumliegt, soll Zielwerfen vielleicht für mehr Sauberkeit sorgen!?
Ausserdem habe ich die Autobahn gekreuzt und dabei die vielen Lampen gesehen. Dabei fiel mir ein, dass belgische Autobahnen komplett beleuchtet waren. Ich glaube nicht, dass das heute noch gemacht wird.
Fahren bei Regen kostet noch mehr Zeit als sonst -  Ver-fahren muss eingeplant werden.
Immerhin bin ich an meinem Wunschziel angekommen, habe ein Zimmer und was zu Essen bekommen.
Unterwegs im Regen musste ich mich aber schon zwingen, Ruhe zu bewahren.
Im Hotel Burghof war der WLAN-Empfang nur an einem Tisch passabel. Dort lernte ich noch eine ältere Niederländerin mit iPad kennen, die große Strecken wandert und viel Interessantes zu erzählen hatte.



3 Kommentare:

  1. Hallo Peter,
    habe erst heute zum ersten Mal in Deinen Blog gesehen ( habe ja auch nie Zeit ). Habe alles im Interesse gelesen und bin ganz Stolz über Deine Leistungsfähigkeit. Scheint ja doch komplizierter zu sein, als ich es mir vorgestellt habe. Das Problem mit den Unterkünften kenne ich genau so von den Niederlanden. Ich kann Dich aber trösten, in Deutschland ist das anders, da gibt es in jeder Kuhbläke eine Unterkunft.
    Gesten hatte ich ein ganz tolles Erlebnis. Ich habe meine Ballonfahrt absolviert. Wir sind in Potsdam direkt neben dem Hauptbahnhof gestartet. Unvorstellbar aber wahr. Untine kann es bestätigen, sie hat uns gesehen, wusste aber nicht dass ich an Bord war. Wir sind direkt über WW und Werder gefahren und nach 21 km und über einer Stunde ganz sanft hinter Groß Kreutz gelandet. Es war traumhaft, vor allem wenn man die gesamte Landschaft von unten wie aus der Westentasche kennt.
    So jetzt kannst Du raten wer anonym ist. Ich verrate es Dir nicht.
    Aber ich wünsche Dir noch eine schöne unfallfreie Fahrt mit vielen positiven Erlebnissen.

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    1. Hallo Bernd, danke für deinen Kommentar, war nicht schwer zu erraten!

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    2. Hallo Bernd, danke für deinen Kommentar, war nicht schwer zu erraten!

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