Das war ein anstrengender Tag und ich bin spät angekommen. Morgen ist Ruhetag. Daher werde ich meinen Bericht erst am Freitag einstellen - aber spätestens bis zur Mittagspause!
So, es ist jetzt Freitag. ausgeruht gehts an meine Arbeit:
Da mein Ziel Münster ca. 140 Fahrradkilometer von meinem Übernachtungsort Langenfeld entfernt liegt, kann ich mir keine Trödelei leisten. Kurz nach acht sitze ich auf dem Rad. Das Wetter ist ideal - bedeckter Himmel und noch nicht so heiß. Dafür bekomme ich es gleich mit ein paar ordentlichen Hügeln zu tun.
Bei Mettmann fahre ich durchs Neandertal, leider habe ich keine Zeit, unsere Urgroßeltern im Museum zu besuchen.
Das ist ein grundlegendes Problem dieser Reise, ich kann unmöglich überall anhalten, wo es was zu sehen gibt oder wo ein schönes Fotomotiv lauert - dann wäre ich bei Wintereinbruch noch nicht zurück.
Anschließend gehst mittenrein ins Ruhrgebiet, immer Richtung Bochum.
Hier kann man noch gut das Phänomen des Manta-Arms beobachten. Benannt nach der fast ausgestorbenen Automarke Opel Manta, deren Fahrer im Sommer immer mit einem braungebrannten linken und einem blassen rechten Arm herumliefen.
Heute sitzen die Jungs in anderen Autos, die Pose ist aber die gleiche:
bei Sonnenschein hängt der linke Arm lässig aus dem Fenster, oft mit Zigarette dekoriert.
Das Fahren durch die großen Stadträume kosten sehr viel Zeit. Zahllose Ampeln, deren Schaltzeiten natürlich nicht zur Fahrradgeschwindigkeit passen, zwingen zu häufigem Anhalten, dazu die vielen Gullideckel, die mich und mein Gepäck ordentlich durchschütteln.
Adieu Münster!
Klangvolle Namen begegnen mir:
Bochum
Herne
- und der Beste von Allen -
CASTROP-RAUXEL !
Es ist bereits 17 Uhr, als ich Lüdinghausen erreiche. Es sieht hier schon Alles sehr norddeutsch aus:
Backsteinhäuser, geerntet Getreidefelder und - wieder plattes Land.
Zeit, nach einer Bleibe zu suchen.
Mit etwas Risiko buche ich ein Gästehaus in Münster. Ich muss also noch 30 km fahren.
Das Glück steht mir bei, kaum ein Hügel und wenig Gegenwind, kurz nach 19 Uhr bin ich am Ziel! Um 20.30 Uhr sitze ich endlich geduscht beim Italiener, trinke ein Pils und esse Pasta.
Morgen erfahrt ihr mehr darüber, was es in Münster zu sehen gibt.
So, es ist jetzt Freitag. ausgeruht gehts an meine Arbeit:
Da mein Ziel Münster ca. 140 Fahrradkilometer von meinem Übernachtungsort Langenfeld entfernt liegt, kann ich mir keine Trödelei leisten. Kurz nach acht sitze ich auf dem Rad. Das Wetter ist ideal - bedeckter Himmel und noch nicht so heiß. Dafür bekomme ich es gleich mit ein paar ordentlichen Hügeln zu tun.
Bei Mettmann fahre ich durchs Neandertal, leider habe ich keine Zeit, unsere Urgroßeltern im Museum zu besuchen.
Das ist ein grundlegendes Problem dieser Reise, ich kann unmöglich überall anhalten, wo es was zu sehen gibt oder wo ein schönes Fotomotiv lauert - dann wäre ich bei Wintereinbruch noch nicht zurück.
Anschließend gehst mittenrein ins Ruhrgebiet, immer Richtung Bochum.
Hier kann man noch gut das Phänomen des Manta-Arms beobachten. Benannt nach der fast ausgestorbenen Automarke Opel Manta, deren Fahrer im Sommer immer mit einem braungebrannten linken und einem blassen rechten Arm herumliefen.
Heute sitzen die Jungs in anderen Autos, die Pose ist aber die gleiche:
bei Sonnenschein hängt der linke Arm lässig aus dem Fenster, oft mit Zigarette dekoriert.
Das Fahren durch die großen Stadträume kosten sehr viel Zeit. Zahllose Ampeln, deren Schaltzeiten natürlich nicht zur Fahrradgeschwindigkeit passen, zwingen zu häufigem Anhalten, dazu die vielen Gullideckel, die mich und mein Gepäck ordentlich durchschütteln.
Adieu Münster!
Klangvolle Namen begegnen mir:
Bochum
Herne
- und der Beste von Allen -
CASTROP-RAUXEL !
Es ist bereits 17 Uhr, als ich Lüdinghausen erreiche. Es sieht hier schon Alles sehr norddeutsch aus:
Backsteinhäuser, geerntet Getreidefelder und - wieder plattes Land.
Zeit, nach einer Bleibe zu suchen.
Mit etwas Risiko buche ich ein Gästehaus in Münster. Ich muss also noch 30 km fahren.
Das Glück steht mir bei, kaum ein Hügel und wenig Gegenwind, kurz nach 19 Uhr bin ich am Ziel! Um 20.30 Uhr sitze ich endlich geduscht beim Italiener, trinke ein Pils und esse Pasta.
Morgen erfahrt ihr mehr darüber, was es in Münster zu sehen gibt.
Das geht uns allen alles viel zu schnell. Wenn Du mal in Richtung Osten fahren solltest, raten wir zu mehr Geruhsamkeit, sonst fällst Du dort zu sehr auf. Aber das sind alles noch die Job-Nachwehen, wa?
AntwortenLöschenIn Münster biste wohl nicht der einzige Radfahrer.....Da wümmelt es nur so....aber ne tolle Stadt....fallsde da durch kommst....da gibt es so eine prima Kneipenstraße...das sog. Kuhviertel. Na dann Prost...und halte durch...
AntwortenLöschenNettielsche
Ich sitze gerade in der Münsteraner Innenstadt und trinke ein Pils auf euer Wohl. Es geht mir ganz ausgezeichnetund ich spüre sehr deutlich, dass ich lebe! Wie wunderbar.
AntwortenLöschenDie Stadt ist einfach großartig! Mehr dazu in meinem nächsten Beitrag.
Euch allen ein schönes Wochenende!