Nach ausführlichem Frühstück und einem Blick ins Tal startete ich um 9.00 Uhr Richtung Reims. Ich konnte die zwei Kilometer, die ich gestern größtenteils bergauf schieben musste, jetzt mit angezogenen Bremsen runterbrausen. Das kostete mindestens einen Millimeter Bremsgummi!
Meine Wirtsleute hatten mir schon gesagt, dass es jetzt "etwas" hügelig wird. Aus Autofahrersicht eher Nebensache, für mich ein harter Brocken. Es ging ständig hoch und runter, und zwar sehr heftig. Nie hatte ich bisher alle 24 Gänge meines Fahrrads ausgenutzt, jetzt hätte ich einige mehr brauchen können! Dazu knapp 30 Grad. Also Zähne zusammen beißen und nicht schieben, lieber mal ein Päuschen machen. Ich freue mich schon auf die Ardennen, die in Belgien auf mich warten!
Radfahrer kommen auf Landstraßen eigentlich nur als "Tour de France"-Fahrer mit Rennrad vor, die nur ihresgleichen grüßen. Trotzdem,
die Legende von den "unfreundlichen" Franzosen kann ich immer noch nicht betätigen.
Als mich so ein Typ überholte, grüßte er mich sogar. Einige Meter weiter kam ein Kreisverkehr und ich musste kurz auf die Karte schauen. Er wartete auf mich half mir den richtigen Weg zu finden. Dann noch ein bisschen radebrechen (woher, wohin, wie lange) und mit "Allez!" verschwand er wieder.
Ziemlich fertig aber auch schon um 14.30 Uhr traf ich in Reims ein. Schnell ein Zimmer gesucht - leider eine ziemliche Kaschemme. Nach dem Wäschewaschen (Ray in der Tube) war erstmal Stadtrundgang dran. Die berühmte Kathedrale war schnell gefunden. Es gibt viele schöne alte Häuser und eine riesige Flaniermeile, die scheinbar nur aus Gaststätten besteht.
Als ich Moules marinieres auf der Karte las, war klar, was ich essen wollte - Muscheln.
Letztes Jahr hatte mir mein Sohn den richtigen Umgang damit gezeigt. Das Bestellen auf französisch ging auch notdürftig, und so hoffe ich, dass die tuschelnden Amerikaner am Nachbartisch zu Hause erzählen werden. dass sie einem Franzosen beim Muschelnessen zugesehen haben ...
Meine Wirtsleute hatten mir schon gesagt, dass es jetzt "etwas" hügelig wird. Aus Autofahrersicht eher Nebensache, für mich ein harter Brocken. Es ging ständig hoch und runter, und zwar sehr heftig. Nie hatte ich bisher alle 24 Gänge meines Fahrrads ausgenutzt, jetzt hätte ich einige mehr brauchen können! Dazu knapp 30 Grad. Also Zähne zusammen beißen und nicht schieben, lieber mal ein Päuschen machen. Ich freue mich schon auf die Ardennen, die in Belgien auf mich warten!
Radfahrer kommen auf Landstraßen eigentlich nur als "Tour de France"-Fahrer mit Rennrad vor, die nur ihresgleichen grüßen. Trotzdem,
die Legende von den "unfreundlichen" Franzosen kann ich immer noch nicht betätigen.
Als mich so ein Typ überholte, grüßte er mich sogar. Einige Meter weiter kam ein Kreisverkehr und ich musste kurz auf die Karte schauen. Er wartete auf mich half mir den richtigen Weg zu finden. Dann noch ein bisschen radebrechen (woher, wohin, wie lange) und mit "Allez!" verschwand er wieder.
Ziemlich fertig aber auch schon um 14.30 Uhr traf ich in Reims ein. Schnell ein Zimmer gesucht - leider eine ziemliche Kaschemme. Nach dem Wäschewaschen (Ray in der Tube) war erstmal Stadtrundgang dran. Die berühmte Kathedrale war schnell gefunden. Es gibt viele schöne alte Häuser und eine riesige Flaniermeile, die scheinbar nur aus Gaststätten besteht.
Als ich Moules marinieres auf der Karte las, war klar, was ich essen wollte - Muscheln.
Letztes Jahr hatte mir mein Sohn den richtigen Umgang damit gezeigt. Das Bestellen auf französisch ging auch notdürftig, und so hoffe ich, dass die tuschelnden Amerikaner am Nachbartisch zu Hause erzählen werden. dass sie einem Franzosen beim Muschelnessen zugesehen haben ...
Mit viel Freude verfolgen wir deine Ausführungen, hier ist es nicht ganz so warm, fürs "Arbeiten" genau richtig. Bis zum nächsten Mal, liebe Grüße Sylvi
AntwortenLöschenJetzt möchte ich (das halbe Verzeichnis ) mich auch mal melden. Lese und verfolge ebenfalls sehr interessiert Deine Abenteuer .Heute hast Du wirklich ziemlich fertig ausgesehen.Aber Du schaffst das, da bin ich sicher.Grüße aus dem für Dich noch fernen Potsdam .E.H.
AntwortenLöschenDanke für euren netten Mutmacher. Mir macht sowohl die Fahrt als auch das Schreiben viel Spaß. Wenn ihr es gerne lest - umso schöner!
AntwortenLöschenGerade merke ich, dass sich bisher ausschliesslich Damen z Charleville-Mézières u Wort gemeldet haben. Ich müsste lügen, wenn ich behaupten würde, dass mir das missfällt!
Das sind wohl die kleinen Freuden des Alters ...