Das war heute die mit Abstand härteste Etappe dieser Tour de France!
Jetzt verstehe ich die vier Studenten und Studentinnen aus Halle, die ich unterwegs auf dem Weg in die Niederlande getroffen habe und die im Harz lieber ein Stück mit der Bahn gefahren sind.
Aber ein Loddar Mattheus macht so was nicht! Es gab heute extrem steile Schotterwege, die selbst als Schiebestrecke eine Zumutung waren. Im Endeffekt habe ich für 60 km 8 Stunden gebraucht.
Das Streckenprofil sagt mir für morgen noch ein paar bescheidener Anstiege voraus, der Rest ist flach.
Heute war der Tag der Heimatgefühle. Es fing mit Ilsenburg an. Dort lebte mein früh verstorbener Vater zuletzt und dort ist er auch beerdigt. Natürlich habe ich dort sein Grab aufgesucht.
Anschließend Wernigerode.
Dort habe ich einen großen Teil meiner Kindheit verbracht, ging in die Diesterweg-Schule und hatte meine dicksten Schulfreunde Heini und Uli. Meine ersten russischen Worte hörte ich von Gaspodin Schäfer.
Abends fuhr ich mit dem Rad vor die Stadt nach Silstedt, um meinem Freund Gerd einen Besuch abzustatten. Es war ein schöner Abend bei Hasseröder Bier und Halberstädter Bockwurst.
Danke, Gerd!
Nachdem sich das Gewitter verzogen hatte, machte ich mich auf den Rückweg.
Ich sah das beleuchtete Schloß Wernigerode und begriff, wie tief meine Vergangenheit in meinem Herzen ist.
Klingt schwülstig, ist aber so - oder es ist das Bier.
Oder der Kräuter.
Jetzt verstehe ich die vier Studenten und Studentinnen aus Halle, die ich unterwegs auf dem Weg in die Niederlande getroffen habe und die im Harz lieber ein Stück mit der Bahn gefahren sind.
Aber ein Loddar Mattheus macht so was nicht! Es gab heute extrem steile Schotterwege, die selbst als Schiebestrecke eine Zumutung waren. Im Endeffekt habe ich für 60 km 8 Stunden gebraucht.
Das Streckenprofil sagt mir für morgen noch ein paar bescheidener Anstiege voraus, der Rest ist flach.
Heute war der Tag der Heimatgefühle. Es fing mit Ilsenburg an. Dort lebte mein früh verstorbener Vater zuletzt und dort ist er auch beerdigt. Natürlich habe ich dort sein Grab aufgesucht.
Anschließend Wernigerode.
Dort habe ich einen großen Teil meiner Kindheit verbracht, ging in die Diesterweg-Schule und hatte meine dicksten Schulfreunde Heini und Uli. Meine ersten russischen Worte hörte ich von Gaspodin Schäfer.
Abends fuhr ich mit dem Rad vor die Stadt nach Silstedt, um meinem Freund Gerd einen Besuch abzustatten. Es war ein schöner Abend bei Hasseröder Bier und Halberstädter Bockwurst.
Danke, Gerd!
Nachdem sich das Gewitter verzogen hatte, machte ich mich auf den Rückweg.
Ich sah das beleuchtete Schloß Wernigerode und begriff, wie tief meine Vergangenheit in meinem Herzen ist.
Klingt schwülstig, ist aber so - oder es ist das Bier.
Oder der Kräuter.

Gospodin Schäfer - Господин Пастухов ). Du bist schon fast zu Hause. Noch ein Paar Tage und du bist in Potsdam. Es geht erstaunlich schnell voran.
AntwortenLöschenAG
Du kennst das doch, wenn man aus dem Urlaub kommt, mòchte man auch keine sinnlosen Übernachtungspausen mehr einlegen. Das Timing ist jetzt entscheiden - sonst muss ich noch in Ferch übernachten.
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