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Dienstag, 14. August 2012

Mechernich


Was für ein schöner Name! Es war aber auch sehr schwer, hier anzukommen.
Zunächst noch ein kurzer Bericht zum gestrigen Tag. Während ich abends in meiner bescheidenen Kammer am Reisebericht schrieb, plätscherte es über mir, offensichtlich duschte jemand.
Kurz danach gluckerte das Waschbecken und ein Tropfgeräusch setzte ein. Der Teppich wurde nass.
Kurze Zeit später ein weiteres Tropfen aus anderer Richtung. Vor dem Kleiderschrank entstand eine Pfütze, Wasser tropfte von der Decke. Ich bekam ein anderes Zimmer. Das  Bett war ziemlich durchgelegen, so dass ich in geknickter Haltung lag. Der Vorteil war, dass ich dadurch nicht ständig mit dem Fußende des kurzen Betts in Konflikt kam.
Ich schlief trotzdem gut, und es war schön, dass ich heute früh ahnungslos war. Die Eifel ist genauso fies wie die Ardennen waren.
Übrigens hat die Eifel nichts mit dem Eiffelturm zu tun, schon weil ihr das zweite "f" fehlt. Eigentlich schade, sonst gebe es in der Eifel vielleicht auch Fahrstühle und ich hätte mein Fahrrad nicht ein paar sehr steile Berge hochschieben müssen.
Überhaupt machen mich die Berge zum Pessimisten. Wenn ich eine lange Abfahrt bequem runterfahre, muss ich schon an den nächsten Berg denken.
Andererseits pustet das alles wunderbar den Kopf frei.
Lotus Notes, was war das?
Dezent - kenn ich nicht!
Zeiterfassung - wofür?
Natürlich gibt es auch Dinge, die ich nicht vergessen möchte - deshalb denke ich beim Schreiben auch an euch und hoffe euch etwas Abwechslung in die Mittagspause zu bringen!
Heute habe ich mehrmals die Grenzen zwischen Belgien und Deutschland überschritten und es meistens nicht mal gemerkt. Das ist doch wunderbar, vor Allem, wenn ich in jedem Dorf Denkmäler für die Toten der Weltkriege sehe.
Einmal war die ehemalige Grenze allerdings nicht zu übersehen (siehe Foto).
Ausserdem fand ich noch "Schöner unsere Städte und Gemeinden - mach mit!" auf belgisch.
Als ich kurz nach 16 Uhr in Mechernich ankam, war ich guter Dinge, dass ich was zum Übernachten finde. Leider waren alle Leute, die ich gefragt habe, aus anderen Orten und hatten keine Ahnung. Das Rathaus und die Touristeninfo hatten seit 16 Uhr geschlossen, das einzige Gasthaus, was ich fand, hatte Dienstag Ruhetag.
Da half nur noch booking.com sowie drei km bergauf stapeln.
Übrigens hat mir die Wirtin beim dritten Kölsch versichert, dass es jetzt nur noch bergab geht - mal sehen, was das bedeutet ...






2 Kommentare:

  1. Hallo Peter, habe gerade Udo "eingewiesen" und hoffe er liest auch jeden Tag dann fleißig deine Berichte. Ich auf jeden Fall bleibe dir "treu". Susi Merten

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  2. Wie schnell man doch den Alltag vergessen kann!!! Ein Hoch auf die Berge ;)

    Gruß Ingo

    P.S. Kannst du mir mal eben mit der Zeiterfassung helfen ?? :p

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